Bundesweite Demonstration gegen das Tarifeinheitsgesetz in Frankfurt/Main

bild12Der mögliche Widerstand

Frankfurt/Main, 18.04.2015. Für volle gewerkschaftliche Aktionsfreiheit, für nötige Vielfalt und eine kämpferische Gewerkschaftspolitik zogen heute Mitglieder zahlreicher Gewerkschaften und anderer Organisationen durch die Frankfurter Innenstadt. Ihr Ziel: Das „Tarifeinheitsgesetz“ gemeinsam zu stoppen.

Foto: Jens Kammradt

Mit dem Gesetz plant die Bundesregierung eine empfindliche Einschränkung gewerkschaftlicher Aktionsfreiheit. Tritt das Gesetz wie geplant im Sommer 2015 in Kraft, wird es kleineren Gewerkschaften erschwert, überhaupt noch eigene Tarifverträge abschließen zu können.

Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GdL), der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der IG Metall (IGM), der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken (IVG), der französischen Basisgewerkschaft SUD, vor allem aber der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU), waren am Ende dem Aufruf des Bündnisses gefolgt. Darunter auch zahlreiche Mitglieder der FAU-Hannover.

Frank Matz (GGB-Hannover)

Zum Anliegen der Demo:

Hände weg vom Streikrecht