Solidaritätsadresse der GGB: Zum Streik an der Berliner Charité – 2

Hannover, 28.06.2015 Am Montag traten die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Charité in einen unbefristeten Streik: Für den ersten Tarifvertrag für Personalmindeststandards und Regelungen für den Gesundheitsschutz. Morgen geht der Ausstand in die zweite Woche. Wie schon zum Warnstreik im April 2015 erklärte sich die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) hierzu solidarisch. Zum Hintergrund des Streiks

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pflege im ganzen Land schaut auf Euch! Und darüber hinaus wohl alle Beschäftigten im Gesundheitssystem. Denn was Ihr da auf die Beine stellt, hat jetzt schon Geschichte geschrieben!

96 Prozent der Tarifbeschäftigten in ver.di haben sich für diesen epochalen Ausstand an der Charité entschieden. Ein mehr als deutliches Zeichen an die Arbeitgeber und die Politik, dass es uns reicht.

Die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) wünscht Euch viel Kraft, Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen in Eurem Ringen um den ersten Tarifvertrag für Personalmindeststandards und Regelungen für den Gesundheitsschutz. Und hofft, dass Euer Vorgehen Beispiel macht. Unsere Mitglieder wirken mit daran, dass sich Eure Botschaft in Hannovers Kliniken wie ein Lauffeuer verbreitet.

Euch viel Zuversicht, Energie, Bestätigung und vor allem große Erfolge!

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,

Mark Jansen
Organisationsekretariat