Mindestlohn in der Pflege ausgeweitet

Seit dem 1. Oktober 2015 gilt der höhere Pflege-Mindestlohn nun auch für die zusätzlichen Betreuungskräfte in den stationären Pflegeeinrichtungen (nach § 87b Abs. 3 SGB XI). Die bisher geltende absolute Lohnuntergrenze in Höhe des Allgemeinen Mindestlohns von 8,50 Euro wurde damit auch für diese Kolleg*innen in den westlichen Bundesländern (einschließlich Berlin) auf 9,40 Euro, in den Ost-Bundesländern auf 8,65 Euro je Stunde angehoben.

Und die nächste Erhöhung steht auch schon ins Haus: Denn zum 1. Januar 2016 wird der Pflege-Mindestlohn in Pflegebetrieben auf 9,75 Euro je Stunde im Westen (einschließlich Berlin) und 9,00 Euro im Osten angehoben. Im Jahr darauf (zum 1. Januar 2017) dann auf 10,20 Euro (West) bzw. 9,50 Euro (Ost). Die Laufzeit des Pflege-Mindestlohns endet am 31. Oktober 2017.

Dieser gilt im Übrigen auch für Bereitschaftsdienste sowie für Wegezeiten zwischen mehreren aufzusuchenden Patient*innen.

fm