Pflegemindestlohn steigt

Am 1. November tritt die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erlassene Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche (3. PflegeArbbV) in Kraft. Damit steigt zum 1. Januar 2018 der Mindestlohn in der Pflege in Westdeutschland und Berlin von derzeit 10,20 Euro auf 10,55 Euro in der Stunde, im Osten von 9,50 Euro auf 10,05 Euro. Rund 908.000 Beschäftigte profitieren von dieser Regelung.

Bild: Kleckerweise Anhebung bis 2020. – Foto: Jens Kammradt

Stufenweise erfolgt auch die weitere Anhebung: Zum 1. Januar 2019 steigt der Branchenlohn im Westen und Berlin auf 11,05 Euro, im Osten auf 10,55 Euro in der Stunde. Und ein Jahr später auf 11,35 Euro (West und Berlin) bzw. 10,85 Euro (Ost). Die Verordnung gilt bis April 2020.

Der Mindestlohn für Pflegekräfte ist jedoch nur in den ambulanten und stationären Pflegebetrieben wirksam. Er greift nicht bei den in Privathaushalten angestellten Pflegekräften. Diese erhalten lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro in der Stunde.

fm