Lesetipp: Zwischen Staatszentrierung und Selbstorganisation – Interessenvertretung in der Altenpflege

Obwohl gerade im Pflegebereich ein hoher Veränderungsbedarf in punkto Arbeitsbedingungen besteht, ist der gewerkschaftliche Organisierungsgrad sehr gering. Die unlängst im Wiesbadener Springer Fachmedien Verlag veröffentlichte Studie „Interessenvertretung in der Altenpflege. Zwischen Staatszentrierung und Selbstorganisation“ geht den Ursachen dieses Phänomens nach. Hervorragend herausgearbeitet wurden darin nicht nur die Problemfelder der Branche, sondern auch die Potentiale und Handlungsspielräume. Befragt wurden hierfür Beschäftigte aus Pflegebetrieben, aber auch Berufsverbände und Gewerkschaften, darunter die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover.

Foto: Jens Kammradt

Durchgeführt wurde die Studie mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung zwischen Herbst 2013 und Frühsommer 2017 von Prof. Dr. Wolfgang Schroeder. Er ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Kassel und Research Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Das Hauptaugenmerk legt Schroeder in der sehr übersichtlich gehaltenen und leicht verständlichen Untersuchung auf die Bedingungen kollektiven Handels.

Frank Matz

 

Informationen zum Buch:

Wolfgang Schroeder:

Interessenvertretung in der Altenpflege

Zwischen Staatszentrierung und Selbstorganisation

Springer VS

264 Seiten | 2018 (bereits erschienen) | EUR 44,99 (auch als ebook: EUR 34,99)

Softcover ISBN 978-3-658-19406-2 |eBook ISBN 978-3-658-19407-9

 

Link zum Buch des Springer VS

 

 

 

 

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