TVL Tarifrunde Länder 2017: Was bleibt im Porte­mon­naie?

Von GGB in Teilen kritisiertes Tarifergebnis nun in ver.di-Mitgliederbefragung angenommen

Hannover, 31.03.2017. Am 17. Februar hatten sich die verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften ver.di, GEW, GdP, IG BAU sowie dbb beamtenbund und tarifunion mit dem Arbeitgeberverband, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), auf moderate Entgeltsteigerungen in zwei Schritten geeinigt. Hiernach sollten die Entgelte im öffentlichen Dienst der Länder rückwirkend zum 1. Januar 2017 um 2 Prozent und zum 1. Januar 2018 um weitere 2,35 Prozent steigen.[1] In den vergangenen vier Wochen waren die tarifbeschäftigten ver.di-Mitglieder in einer Mitgliederbefragung aufgerufen, über das Verhandlungsergebnis zu entscheiden. Von den an der Abstimmung teilnehmenden ver.di-Mitgliedern sprachen sich nun 82,17 Prozent für die Annahme des Abschlusses aus. Die ver.di Bundestarifkommission stimmte dem Ergebnis einstimmig zu. Die GGB Hannover hatte Teile des Abschlusses im Februar kritisiert. Auch ihre tarifbeschäftigten Mitglieder fallen unter die Regelungen dieses Tarifwerks. Weiter lesen „TVL Tarifrunde Länder 2017: Was bleibt im Porte­mon­naie?“

TVL Tarifrunde Länder 2017: Enttäuschung nach dem Ergebnis

Das schnelle Tarifergebnis im öffentlichen Dienst der Länder ist kein Geschenk. Ein Kommentar

Schon in der dritten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder erfolgte am vergangenen Freitag die Einigung: Rückwirkend zum 1. Januar 2017 steigen die Entgelte der Tarifbeschäftigten der Länder  um 2 Prozent (oder 75 Euro in den unteren Einkommensgruppen) und zum 1. Januar 2018 um weitere 2,35 Prozent. Von 6 Prozent mehr Gehalt auf 12 Monate, wie die Gewerkschaftsforderung ursprünglich lautete, ist nicht mehr die Rede. Indes bemühen sich die verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften in bekannter Manier um eine öffentliche Aufwertung dieses enttäuschenden Ergebnisses.

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TVL Tarifrunde Länder 2017: Eingefroren

Bei klirrender Kälte starteten heute streikende Landesbeschäftigte aus ganz Niedersachsen und Bremen zur zentralen Streikkundgebung vor dem Finanzministerium in Hannovers Innenstadt. Aufgerufen dazu hatten die verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Auch die tarifbeschäftigten Mitglieder der Basisgewerkschaft GGB in Hannover und Region beteiligten sich am ganztägigen Ausstand und den Demonstrationen.

Bild: Finanzministerium | Warnsteik Hannover | 09.02.2017 – Foto: Jens Kammradt

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Tarifergebnis TVöD 2016: War da nicht mehr drin?

Kommentar zum Tarifergebnis im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen

Mit einer Einigung endeten am Freitag überraschend die Tarifverhandlungen der Zentralgewerkschaften und der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Klar: Wieder ist fast alles prima, gibt’s lauter Erfolge. Allen voran Lohnsteigerungen und die Sicherung der Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge. Und nach zehn Jahren endlich auch eine Entgeltordnung im kommunalen Bereich des TVöD. Auch einige Forderungen der Auszubildenden fanden ihre Entsprechung.

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TVöD 2016: VKA fordert Kürzung der Zusatzversorgung

ver.di und GEW kündigen erste Warnstreiks an

Weiter hätten die Positionen in der ersten Verhandlungsrunde am 21. März 2016 in Potsdam nicht auseinander liegen können: Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen kamen ohne Angebot, wiesen die Forderungen der Zentralgewerkschaften des öffentlichen Dienstes nach sechs Prozent mehr Gehalt zurück. Ver.di und GEW bekräftigten diese und wollen nun mit Warnstreiks antworten. Die tarifbeschäftigten Mitglieder der Basisgewerkschaft GGB Hannover werden sich hieran beteiligen.

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TVöD 2016: Basisgewerkschaft GGB begrüßt Forderungen in Tarifrunde Bund und Kommunen

tvöd_2402Und doch gehen sie ihr nicht weit genug

Überraschungen waren nicht dabei. Am Ende blieben es moderate Forderungen: Letzten Donnerstag gab die Bundestarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Forderungen für die Tarif- und Besoldungsrunde TVöD 2016 mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bekannt. Gleichauf zogen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb beamtenbund und tarifunion. Die Arbeitgeberseite reagiert gewohnt reflexhaft, schwadroniert von „überzogenen Forderungen“, verweist angesichts der Kosten der sogenannten „Flüchtlingskrise“ auf leere Kassen. Wären doch nur Lottozahlen so kalkulierbar … [1]

Bild: Streik der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, 25.03.2015, Opernplatz Hannover – Foto: Jens Kammradt

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TVöD EGO SuE 2015: Abschluss ist schallende Ohrfeige

Erfolgsmeldungen sind nicht unbedingt auch Erfolge: Denn der Abschluss im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst bringt den Tarifbeschäftigten keineswegs die erwartete „Aufwertung“. Für manche allenfalls wenig, anderen gar nicht. Der Bereich Soziale Arbeit gehört hier zu den eindeutigen Verlierern.

Nach dreitägigem Verhandlungsmarathon hatten sich die Zentralgewerkschaften ver.di, GEW und dbb-tarifunion mit der „Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände“ (VKA) am 30. September in Hannover auf ein Tarifergebnis geeinigt.

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TVöD EGO SuE 2015: Arbeitskampfmaßnahmen beginnen

Ver.di-Chef Bsirske bekräftigt Streikabsichten auf Bundeskongress in Leipzig. Erste neuerlich einsetzende Arbeitskampfmaßnahmen in der Region Hannover

Am morgigen Donnerstag sind seitens der Zentralgewerkschaft ver.di die kommunalen Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zum ganztägigen Warnstreik in der Gemeinde Wedemark aufgerufen.

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TVÖD EGO SuE 2015: Wahrscheinlich neue Streiks im Herbst

Nach negativem Votum der Gewerkschaftsbasis kein verbessertes Angebot der Arbeitgeber in der 8. Verhandlungsrunde

Die Verhandlungen der Zentralgewerkschaften mit den Arbeitgebern am 13.08.2015 in Offenbach verliefen erneut ohne Ergebnis. Entsprechend dem Votum ihrer Basis hatten die Gewerkschaften nun Verbesserungsbedarf bei der Laufzeit der Tarifverträge, der unzureichenden Aufwertung der Erzieher_innen im Regeldienst, der besseren und verbindlichen Anerkennung von Berufserfahrung sowie der Bezahlung von Sozialarbeiter_innen gefordert. Die kommunalen Arbeitgeber zeigten sich in keinem Punkt verhandlungsbereit.  Weiter lesen „TVÖD EGO SuE 2015: Wahrscheinlich neue Streiks im Herbst“