Die Beschäftigten dürfen nicht vergessen werden!

Nachdem die GGB bereits vor einem Jahr ihre Position zusammen mit dem Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) in einer Anhörung der Stadt Hannover zu den Arbeitsbedingungen in den Flüchtlingsunterkünften dargelegt hat, wurde sie vor Kurzem wieder als Sachverständige zu dem Thema eingeladen. Für den Arbeitskreis Migration der Ratsfraktion der Grünen Hannover wurde ihre Expertise zur Schaffung einer Ombudsstelle angefragt.

Weil sich nach der Anhörung wenig von Seiten des Ampelbündnis im Rat der Stadt Hannover getan hatte, war von GGB und AKS bereits ein offener Brief verfasst worden. Die Position der GGB zur Schaffung einer Ombudsstelle und eines Heim-TÜVs sind unverändert. Sie in realpolitische Forderungen zu übersetzten, stellt natürlich immer eine Gradwanderung dar. Aber letztlich geht es auch darum, mit Beschäftigten und Geflüchteten nicht nur Verbesserungen zu erstreiten, sondern auch zu festigen.

Die GGB geht davon aus, dass selbst die realpolitisch formulierten Forderungen insbesondere für die SPD schon zu weit gehen. Trotzdem sollen auch Interessierte außerhalb der Gremien von Stadtrat und Parteien erfahren, welche Maßnahmen das Minimum darstellen, mit dem die GGB zufrieden wäre. Denn dann wäre ein Anfang gemacht, um echte Verbesserungen durchsetzen zu können. Weiter lesen „Die Beschäftigten dürfen nicht vergessen werden!“

Substanzielle Verbesserungen: GGB erkämpft Arbeitnehmerrechte im Betrieb

Dank der Unterstützung der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB) gelang es Beschäftigten auch im vergangenen Jahr, gleich einer ganzen Reihe von Arbeitgebern in die Parade zu fahren. Die Themen, die uns 2017 beschäftigten, waren nicht weniger vielseitig als im Jahr zuvor. In einer Suchtberatungsstelle konnte die Basisgewerkschaft sogar Bahnbrechendes bewirken.

Foto: Jens Kammradt

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Anleitung zum Glücklichsein: In Schweden wird der Sechsstundentag längst geprobt

Während die Debatte um die weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit im Zuge der geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes in Deutschland immer wieder einseitig angeheizt wird, geht man in europäischen Nachbarländern längst andere Wege. Was hierzulande einen Sturm der Entrüstung aus Politik und Unternehmerlager auslöst, etwa die vergleichsweise moderate Forderung der IG Metall nach Arbeitszeitverkürzung auf bis zu 28 Stunden in der Woche, wird dort seit Jahren und nicht halb so luschig erprobt. Der Sechsstundentag bei vollem Lohnausgleich findet in Skandinavien längst immer mehr Anklang, nicht nur seitens der Beschäftigten.

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Workers Memorial Day

Der Toten gedenken, für die Lebenden kämpfen!

„Der Toten gedenken, für die Lebenden kämpfen!“ – Unter diesem Slogan wird jährlich am 28. April in vielen Ländern der Workers Memorial Day begangen. Er ist all jenen Lohnarbeiter/-innen gewidmet, die aufgrund von Arbeit getötet, verstümmelt bzw. verletzt wurden oder erkrankt sind.

Für Basisgewerkschaften weltweit ist dieser Tag nicht nur Anlass des Gedenkens, sondern für die Durchsetzung von konkreten Verbesserungen des Arbeitsschutzes in den Betrieben. – Im Übrigen auch an allen anderen 364 Tagen des Jahres…

Beschwerdestellen für Arbeitnehmer / -innen

Gremien und Institutionen zur Überwachung des Arbeitsschutzes

Neben Betriebsrat, Personalrat und Mitarbeitervertretung, die auf Betriebsebene über die Gestaltung der Arbeitsbedingungen wachen, gibt es auch zuständige Beschwerdestellen bzw. Institutionen des Landes und der Sozialversicherungen zur Kontrolle der Arbeitsbedingungen.

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Gefährdungsbeurteilung in Betrieben des Gesundheitssystems

Broschüren der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege – BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat eine Reihe von Broschüren zur Gefährdungsbeurteilung in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Gesundheitssystems herausgegeben.

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Arbeitsschutz für Zahntechniker / -innen

Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – baua

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat eine Broschüre zum Thema „Sicherheit und Gesundheitsschutz für Zahntechniker. Tipps für einen gesundheitsverträglichen Zahntechnikerarbeitsplatz“ herausgegeben, die sich mit den Arbeitsplatzanforderungen in Laboratorien befasst.

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Mutterschutz

Mutterschutz in Gesundheitsbetrieben

Merkblätter zum Thema Mutterschutz in verschiedenen Gesundheitsbetrieben, darunter Krankenhäuser, ambulante Pflege, Laboratorien, Tierarztpraxen und Tierkliniken sowie Zahnarztpraxen, hat die Gewerbeaufsicht Niedersachsen herausgegeben.
Auch die Arbeitsschutzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen hält derartige Fachinformationen zum Mutterschutz für einzelne Gesundheitsbereiche bereit.

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Einstiegshilfe Arbeitsschutz

bildEinen übersichtlichen und verständlichen Einstieg in das Thema Arbeitsschutz bietet die Arbeitsschutzfibel der FAU-Berlin. Sie soll dabei helfen, Gefährdungen im eigenen Betrieb aufzuspüren, sich und KollegInnen zu informieren und selbstorganisiert, kämpferisch und solidarisch Druck für sicherere Arbeitsbedingungen aufzubauen.

Foto: Cover „Allgemeine Arbeitsschutzfibel. Informationen für mehr Sicherheit am Arbeits-platz. Sektion Bau und Technik, Allgemeines Syndikat der FAU-Berlin, November 2012

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