TVöD 2018: Im kommunalen Dienst starten Ende Februar Tarifverhandlungen

Am 8. Februar werden die Bundestarifkommissionen der verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion die Forderungen der diesjährigen Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen beschließen. Die Ergebnisse werden auf einer Pressekonferenz am Nachmittag in Berlin verkündet. Grob ist die Marschrichtung zwar schon erkennbar. Doch werden die vielen Fragezeichen in den Köpfen der betroffenen Mitglieder und Tarifbeschäftigten dann hoffentlich ausgeräumt sein. Auch sie wollen nach Monaten endlich erfahren, wofür sie aller Voraussicht nach die Brocken hinschmeißen sollen. Weiter lesen „TVöD 2018: Im kommunalen Dienst starten Ende Februar Tarifverhandlungen“

Substanzielle Verbesserungen: GGB erkämpft Arbeitnehmerrechte im Betrieb

Dank der Unterstützung der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB) gelang es Beschäftigten auch im vergangenen Jahr, gleich einer ganzen Reihe von Arbeitgebern in die Parade zu fahren. Die Themen, die uns 2017 beschäftigten, waren nicht weniger vielseitig als im Jahr zuvor. In einer Suchtberatungsstelle konnte die Basisgewerkschaft sogar Bahnbrechendes bewirken.

Foto: Jens Kammradt

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Lesetipp: Zwischen Staatszentrierung und Selbstorganisation – Interessenvertretung in der Altenpflege

Obwohl gerade im Pflegebereich ein hoher Veränderungsbedarf in punkto Arbeitsbedingungen besteht, ist der gewerkschaftliche Organisierungsgrad sehr gering. Die unlängst im Wiesbadener Springer Fachmedien Verlag veröffentlichte Studie „Interessenvertretung in der Altenpflege. Zwischen Staatszentrierung und Selbstorganisation“ geht den Ursachen dieses Phänomens nach. Hervorragend herausgearbeitet wurden darin nicht nur die Problemfelder der Branche, sondern auch die Potentiale und Handlungsspielräume. Befragt wurden hierfür Beschäftigte aus Pflegebetrieben, aber auch Berufsverbände und Gewerkschaften, darunter die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover.

Foto: Jens Kammradt

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Anleitung zum Glücklichsein: In Schweden wird der Sechsstundentag längst geprobt

Während die Debatte um die weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit im Zuge der geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes in Deutschland immer wieder einseitig angeheizt wird, geht man in europäischen Nachbarländern längst andere Wege. Was hierzulande einen Sturm der Entrüstung aus Politik und Unternehmerlager auslöst, etwa die vergleichsweise moderate Forderung der IG Metall nach Arbeitszeitverkürzung auf bis zu 28 Stunden in der Woche, wird dort seit Jahren und nicht halb so luschig erprobt. Der Sechsstundentag bei vollem Lohnausgleich findet in Skandinavien längst immer mehr Anklang, nicht nur seitens der Beschäftigten.

Bild: Sechs Stunden sind genug! – Foto: Jens Kammradt

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Pflegemindestlohn steigt

Am 1. November tritt die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erlassene Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche (3. PflegeArbbV) in Kraft. Damit steigt zum 1. Januar 2018 der Mindestlohn in der Pflege in Westdeutschland und Berlin von derzeit 10,20 Euro auf 10,55 Euro in der Stunde, im Osten von 9,50 Euro auf 10,05 Euro. Rund 908.000 Beschäftigte profitieren von dieser Regelung.

Bild: Kleckerweise Anhebung bis 2020. – Foto: Jens Kammradt

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Lesetipp: Sorge-Kämpfe – Arbeitskonflikte in sozialen Dienstleistungen

In Kürze erscheint im Hamburger VSA-Verlag ein von Ingrid Artus, Peter Birke, Stefan Kerber-Clasen und Wolfgang Menz herausgegebener Sammelband zu Arbeitskonflikten in sozialen Dienstleistungen. „Sorge-Kämpfe“ widmet sich der lange Zeit als wenig konfliktgeprägt geltenden Arbeit in Krankenhäusern, in der Altenpflege, in Kindertagesstätten und in der Behindertenbetreuung. Die Proteste und Arbeitskämpfe der letzten Jahre zeigen jedoch einen grundlegenden Bewusstseinswandel im Bereich der Care- und Dienstleistungsarbeit an.

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Fachkräftemangel: Engpass nutzen!

Vor acht Jahren skizzierte die GGB Hannover längst auch die Chancen, die der allseits prognostizierte Fachkräftemangel in der Pflege mit sich bringen wird.[1] Gesetzt den Fall, sie werden auch genutzt! Doch die Zentralgewerkschaften, die bislang maßgeblich die Verhandlungen über die Arbeits- und Entgeltbedingungen mit den Arbeitgebern führen, hinken bis heute den Entwicklungen im immer gleichen Trott hinterher. Und lassen auch nicht erkennen, die Probleme einmal grundlegend anders angehen zu wollen. Sie bleiben in ihrer Systemlogik gefangen. Anders die GGB. Argumentative Schützenhilfe erhielt die Basisgewerkschaft nun von unerwarteter Stelle.

Bild: Heult nicht. Organisierung jetzt! – Foto: Jens Kammradt

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Zum Tag der Pflege: Uns hilft kein Jammern und kein Stöhnen

Allein wir haben heute keine Bonbons und tröstenden Worte mitgebracht. Obzwar am heutigen „Tag der Pflege“ zu Recht viel von mangelnder Wertschätzung für unsere Berufsgruppe die Rede ist. Doch allein für warme Worte und versprochene Brosamen sind wir längst nicht mehr empfänglich.

Foto: N. P.

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1. Mai 2017: Authentisch kämpferisch

FAU Hannover demonstriert Entschlossenheit

Auch in diesem Jahr beteiligten sich anlässlich des 1. Mai Tausende Menschen am traditionellen Demonstrationszug vom Freizeitheim Linden in Richtung Innenstadt. Am Kundgebungsort vor dem Rathaus zählte der Veranstalter 3.000 Menschen. Wie in vorangegangenen Jahren war die FAU Hannover mit einem gut frequentierten eigenen Informationsstand auf dem Trammplatz vertreten. Zuvor hatten die BasisgewerkschafterInnen des Allgemeinen Syndikats (AS) und der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB) auf dem Demozug eine starke Präsenz gezeigt. Unter dem Motto „Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen“ demonstrierten sie für grenzüberschreitende Solidarität mit migrantischen ArbeiterInnen.

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