Gewerkschaftliche Alternative in stürmischen Zeiten

Foto: Andrea Scharpen

Auch 2018 rief die FAU Hannover zur Beteiligung an der 1. Mai-Demonstration des DGB auf, die dieses Jahr zum ersten Mal vom Küchengarten in Linden startete. Ob mit der Änderung des Auftaktorts gänzlich vermieden werden sollte, durch belebte Wohngegenden zu laufen, um bloß keine Anwohner*innen zu „stören“, bleibt eine offene Frage. Die FAU-Mitglieder trafen sich zum „Warmup“ hingegen am neuen Gewerkschaftslokal, um von dort aus gemeinsam durch den Stadtteil zur Kundgebung zu ziehen. Auf der Demo bildeten sie einen klassenkämpferischen Block und brachten Parolen auf dem sonst eher schweigsamen Marsch. Besonders beliebt waren: „Wohnung scheiße, mieser Lohn? – Komm zur FAU, mach Aktion!“ und „Monatsmitte, Tasche leer? – Arbeitskampf, dann gibt es mehr!“ In Göttingen, wo die FAU Hannover den Aufbau eines eigenständigen Syndikats unterstützt, beteiligten sich die Genoss*innen ebenfalls an den Demonstrationen. Der bierseeligen Volksfeststimmung bei den Mai-Feiern entgegneten sie: „Klassenkampf statt Bratwurstmampf!“ Weiter lesen „Gewerkschaftliche Alternative in stürmischen Zeiten“

Protest vor der Median-Klinik zum Schwarzen Freitag

Am Freitag, den 13. Januar 2017 versammelten sich Mitglieder der FAU Hannover und weitere Unterstützer vor der Einrichtung „MEDIAN Ambulantes Gesundheitszentrum Hannover“, um gegen die miserablen Arbeitsbedingungen im MEDIAN-Konzern zu protestieren.

Wir beteiligten uns damit an der buntesweiten Aktion „Schwarzer Freitag“, zu dem die aktion ./. arbeitsunrecht aufgerufen hatte und die an insgesamt 12 Standorten durchgeführt wurde.

Fotos: Jens Kammradt Weiter lesen „Protest vor der Median-Klinik zum Schwarzen Freitag“

Solidaritätsadresse der GGB: Zum Streik an der Berliner Charité – 2

Hannover, 28.06.2015 Am Montag traten die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Charité in einen unbefristeten Streik: Für den ersten Tarifvertrag für Personalmindeststandards und Regelungen für den Gesundheitsschutz. Morgen geht der Ausstand in die zweite Woche. Wie schon zum Warnstreik im April 2015 erklärte sich die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) hierzu solidarisch. Zum Hintergrund des Streiks

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Mall of Shame: 1.000 Flugblätter – Laute Protestrufe – Und zahllose Besucher_innengespräche

bild19Gewerkschaftliche Aktionen wegen ausstehender Löhne reißen nicht ab

Berlin, 21.06.2015. Nach zwei Stunden rollten die Basisgewerkschafter_innen Fahnen und Transparent wieder ein. Und zogen eine positive Bilanz: 1.000 Flugblätter hatten die etwa 30 Mitglieder der FAU Berlin am Samstagnachmittag vor der Mall of Berlin verteilt. Und waren mit zahllosen Einkaufsbummler_innen und interessierten Passant_innen näher ins Gespräch gekommen. Unterstützung erhielten sie dabei von einem Mitglied der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB).

Foto: Jens Kammradt

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Charité Berlin: Ihr kämpft für ein gutes Leben!

bild18Bericht von der Soli-Veranstaltung

Berlin, 19.06.2015. Mehr als 160 Kolleg_innen sowie Unterstützer_innen und Delegationen aus Berliner Betrieben hatten sich am Freitagabend im ver.di-Haus, Köpenicker Straße 30, versammelt, um im Vorfeld des unbefristeten Streiks an Europas größter Universitätsklinik ihre Solidarität mit den Forderungen nach mehr Krankenhauspersonal zu bekunden. Mit dabei: Ein Delegierter der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB). Eingeladen hierzu hatte das Bündnis „Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus“, das die Tarifkampagne gemeinsam mit dem ver.di-Fachbereich 03 Berlin in den vergangenen zwei Jahren vorbereitet hatte.

Bild: Kirsten Schubert (VdÄÄ) findet ergreifende Worte – Foto: Jens Kammradt

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Solidaritätsadresse der GGB: Zum Streik der Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post AG

Für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich

Derzeit stehen die Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG im Arbeitskampf. Ihr Ziel: Eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 Stunden auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) erklärte sich hierzu solidarisch.

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Internationaler Hebammentag: Protest am Kröpcke in Hannover

bild15Aufsehenerregende Aktion im Stadtgebiet

Rund 50 freiberufliche Hebammen, Mütter mit Kindern sowie einige Väter protestierten am Dienstag anlässlich des Internationalen Hebammentages auf dem Kröpcke. Mit ihren pinkfarbenen T-Shirts und der Aufschrift „(ungeschützter) Sex?“ zogen die Geburtshelferinnen viel Aufmerksamkeit auf ihr Anliegen: Der Forderung nach angemessener Anhebung der Leistungsvergütungen für freiberufliche Hebammen, nach Senkung der stetig steigenden, aber kaum noch zu bezahlenden Haftpflichtversicherungsbeiträge und gegen die derzeitigen Pläne, die Wahlfreiheit des Geburtsortes einzuschränken. Vom steigenden Leistungsdruck und der geringen Bezahlung angestellter Hebammen in Kliniken ganz zu schweigen.

Foto: Jens Kammradt
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Solidaritätsadresse der GGB: Zum Streik an der Berliner Charité

Kommende Woche treten die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Charité in den Warnstreik. Ganztägig und gleich an zwei Tagen in Folge. Ihr Ziel: Der Abschluss eines Tarifvertrags für mehr Personal. Die Forderungen im Einzelnen

Die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) erklärte sich hierzu solidarisch.

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Solidaritätsadresse: GGB zum Streik der GdL

bild1Anlässlich des neuerlichen Streiks bei der Deutschen Bahn, der vom 22.04. – 23.04.2015 andauert, sandte die GGB-Hannover folgende Solidaritätsadresse an die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GdL). Darin erklärt die GGB ihre Verbundenheit mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen im anhaltenden Arbeitskampf bei der Bahn.

Bild: Alle Räder stehen still: Hannover Hauptbahnhof, 22.04.2015. Foto: Jens Kammradt

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