TVöD 2018: Steuereinnahmen sprudeln, Mieten explodieren. Forderungen für Tarifrunde stehen

Die Forderungen für die Tarifrunde 2018 im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen stehen. Am 8. Februar gaben die verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften ver.di, GEW sowie dbb beamtenbund und tarifunion bekannt, wofür die Tarifbeschäftigten nun streiten werden.

Während die Steuereinnahmen bei Bund und Gemeinden sprudeln, explodieren die Lebenshaltungskosten der Arbeitnehmer_innen, insbesondere die Mieten. Nichtsdestotrotz ist heute schon absehbar, dass es kein einfaches Ringen um die nötigen Einkommensverbesserungen geben wird. Die Tarifbeschäftigten der Basisgewerkschaft GGB werden sich deshalb gemeinsam mit ihren Kolleg_innen von ver.di, GEW, dbb sowie vom Allgemeinen Syndikat der FAU Hannover an den voraussichtlich im Frühjahr zu erwartenden Aktionen beteiligen und nötigenfalls Druck aufbauen.

Foto: Jens Kammradt

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TVöD 2018: Im kommunalen Dienst starten Ende Februar Tarifverhandlungen

Am 8. Februar werden die Bundestarifkommissionen der verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion die Forderungen der diesjährigen Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen beschließen. Die Ergebnisse werden auf einer Pressekonferenz am Nachmittag in Berlin verkündet. Grob ist die Marschrichtung zwar schon erkennbar. Doch werden die vielen Fragezeichen in den Köpfen der betroffenen Mitglieder und Tarifbeschäftigten dann hoffentlich ausgeräumt sein. Auch sie wollen nach Monaten endlich erfahren, wofür sie aller Voraussicht nach die Brocken hinschmeißen sollen. Weiter lesen „TVöD 2018: Im kommunalen Dienst starten Ende Februar Tarifverhandlungen“

Substanzielle Verbesserungen: GGB erkämpft Arbeitnehmerrechte im Betrieb

Dank der Unterstützung der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB) gelang es Beschäftigten auch im vergangenen Jahr, gleich einer ganzen Reihe von Arbeitgebern in die Parade zu fahren. Die Themen, die uns 2017 beschäftigten, waren nicht weniger vielseitig als im Jahr zuvor. In einer Suchtberatungsstelle konnte die Basisgewerkschaft sogar Bahnbrechendes bewirken.

Foto: Jens Kammradt

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Hannover: Ombudsstelle für Flüchtlinge von SPD, Grünen und FDP abgelehnt

Eine Ombudsstelle für Flüchtlinge soll es nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP in Hannover nicht geben. Ein Antrag der CDU-Ratsfraktion auf Einrichtung einer unabhängigen Beschwerdestelle zu Betreuung und Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften wurde am vergangenen Donnerstag mit 4 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen und 0 Enthaltungen im Ausschuss für Integration Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) abgelehnt. Auf Unverständnis stieß die Ablehnung bei den Vertretern von Die Fraktion und Die Linke.

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Anleitung zum Glücklichsein: In Schweden wird der Sechsstundentag längst geprobt

Während die Debatte um die weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit im Zuge der geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes in Deutschland immer wieder einseitig angeheizt wird, geht man in europäischen Nachbarländern längst andere Wege. Was hierzulande einen Sturm der Entrüstung aus Politik und Unternehmerlager auslöst, etwa die vergleichsweise moderate Forderung der IG Metall nach Arbeitszeitverkürzung auf bis zu 28 Stunden in der Woche, wird dort seit Jahren und nicht halb so luschig erprobt. Der Sechsstundentag bei vollem Lohnausgleich findet in Skandinavien längst immer mehr Anklang, nicht nur seitens der Beschäftigten.

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Lesetipp: Sorge-Kämpfe – Arbeitskonflikte in sozialen Dienstleistungen

In Kürze erscheint im Hamburger VSA-Verlag ein von Ingrid Artus, Peter Birke, Stefan Kerber-Clasen und Wolfgang Menz herausgegebener Sammelband zu Arbeitskonflikten in sozialen Dienstleistungen. „Sorge-Kämpfe“ widmet sich der lange Zeit als wenig konfliktgeprägt geltenden Arbeit in Krankenhäusern, in der Altenpflege, in Kindertagesstätten und in der Behindertenbetreuung. Die Proteste und Arbeitskämpfe der letzten Jahre zeigen jedoch einen grundlegenden Bewusstseinswandel im Bereich der Care- und Dienstleistungsarbeit an.

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Sozialarbeiterische Standards in Flüchtlingsunterkünften: Modell findet Befürworter

Hannover, 29.08.2017. Die Forderung nach einer unabhängigen Beschwerdestelle für Flüchtlinge und Beschäftigte in Gemeinschaftsunterkünften stößt auf immer breitere Zustimmung. Die Basisgewerkschaft GGB begrüßt dies, sieht hierin einen ersten Schritt zur Durchsetzung weiterer sozialarbeiterischer Standards in Hannovers Flüchtlingsunterkünften.

Bild: Kundgebung am 1. Mai 2017 vor dem Neuen Rathaus in Hannover. – Foto: Jens Kammradt Weiter lesen „Sozialarbeiterische Standards in Flüchtlingsunterkünften: Modell findet Befürworter“

Sozialarbeiterische Standards in Flüchtlingsunterkünften: GGB fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

In einer Anhörung der Stadt Hannover zu den Arbeitsbedingungen in den Flüchtlingsunterkünften machte sich die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) für die volle Angleichung der Gehälter an den Tarif des öffentlichen Dienstes stark. Außerdem forderte sie die Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Beschäftigten.

Bild: Gewerkschaft in Aktion. – Foto: Jens Kammradt Weiter lesen „Sozialarbeiterische Standards in Flüchtlingsunterkünften: GGB fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit“

DRK Soziale Dienste: Unversöhnlich

Die Weichen früh auf Konflikt gestellt

Wie eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit dem Betriebsrat vom Arbeitgeber auch ausgelegt werden kann, konnten Interessierte am 06.07.2017 im Arbeitsgericht Hannover erleben. Die DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gGmbH, vertreten durch Frau Allgeier und Anwältin Dr. Rasche, wollten hier feststellen lassen, dass die Betriebsratswahl im November 2016 nichtig gewesen sei. Die Verhandlung endete mit einem Vergleich.

Bild: Sitz des DRK Hannover. – Foto: Jens Kammradt

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