Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein

bild17DGSP-N rückt mit Tagung Arbeitsbedingungen in der Psychiatrie Tätiger in den Mittelpunkt

Einer überaus interessanten, bisher kaum über Gewerkschaftskreise hinaus thematisierten Problematik widmete sich eine von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie – Landesverband Niedersachsen (DGSP-N) organisierte Tagung, die am 11. Juni 2015 im Sozialzentrum der KRH Psychiatrie Wunstorf stattfand: Den sich verändernden Arbeitsbedingungen der in Psychiatrie Tätigen und deren Auswirkungen auf die Qualität ihrer Arbeit.

Bild: Auch mal ’ne Pause einlegen … – Foto: Jens Kammradt

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TVöD EGO SuE 2015: Flucht nach vorn?

Zentralgewerkschaften und Arbeitgeber rufen Schlichtung an

Zentralgewerkschaften und Arbeitgeber haben in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) die Schlichtung angerufen. Auch die jüngste Verhandlungsrunde von Montagabend bis Donnerstagmorgen hatte zu keinem Ergebnis geführt. Die Streiks wurden für die Zeit der Schlichtung ab Montag ausgesetzt, bereits ab Sonntag gilt die Friedenspflicht.

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TVöD EGO SuE 2015: Gedämpfte Erwartung

Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) merkt auf

Auch wenn die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf die Einladung der verhandlungsführenden Zentralgewerkschaft ver.di zu einem vorgezogenen Verhandlungstermin nach Berlin am heutigen Montagabend einging: Die Erwartungen der Basisgewerkschaft GGB-Hannover hieran bleiben gedämpft.

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Auf Augenhöhe prekär

Tarifflucht, Befristung und miserable Löhne gehören zum Alltag in der Sozialen Arbeit

Die Soziale Arbeit, früher auch als Sozialpädagogik bezeichnet, hat ein vielfältiges Berufsfeld: Streetwork, Suchthilfe, Jugendarbeit oder Familienberatung sind nur einige Bereiche, in denen Sozialarbeitende tätig sind. Doch mindestens ebenso groß ist die Vielfalt, wenn es um die Bezahlung geht – nach unten ist alles möglich. Dass Soziale Arbeit ein akademischer Beruf ist, ist auf der Gehaltsabrechnung selten erkennbar. Der ohnehin niedrige Lohn nach TVöD oder TVL wird von kirchlichen oder privaten Anbietern in der Regel noch unterboten. Die oft verwendete Formulierung „Bezahlung in Anlehnung an TVöD“ entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Black Box, die nahezu alles bedeuten kann, in den seltensten Fällen jedoch einen angemessenen Lohn. Weiter lesen „Auf Augenhöhe prekär“

TVöD EGO SuE 2015: Verhandlungsfähige Angebote jetzt!

Zehntausende anlässlich der Mitgliederversammlung der VKA auf der Straße

Der unbefristete Streik im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) geht in die vierte Woche. Nach ihrer gestrigen Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main signalisierte die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) nun Gesprächsbereitschaft und schlug den verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften ver.di und GEW Termine für kommenden Dienstag oder Mittwoch in der Mainmetropole vor. Ver.di dagegen drückt auf die Tube: Sie lud die Arbeitgeber ihrerseits schon für Montag zu Verhandlungen nach Berlin ein. Weiter lesen „TVöD EGO SuE 2015: Verhandlungsfähige Angebote jetzt!“

TVöD EGO SuE 2015: Wir streiken weiter!

Verhandlungsführende Gewerkschaften beschließen Nichtaussetzung des Streiks

Keine Bewegung bei der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA): Auch nach knapp zwei Wochen unbefristetem Streik im Sozial- und Erziehungsdienst wurde den verhandlungsführenden Gewerkschaften ver.di und GEW kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Weiter lesen „TVöD EGO SuE 2015: Wir streiken weiter!“

Verkauft oder Handeln?

Eine basisgewerkschaftliche Organisierung in der Altenpflege muss her

Derzeit verhandelt ver.di mit den Arbeitgeberverbänden von AWO und Diakonie in Niedersachsen über einen Tarifvertrag für die Altenpflege. Am Jahresende soll ein Abschluss mit allen Wohlfahrtsverbänden stehen. Das erklärte Ziel: Mit seiner Allgemeinverbindlichkeitserklärung soll der Vertrag künftig für alle Träger in der Pflegebranche Niedersachsens gelten. Auch für die Privaten.

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TVöD EGO SuE 2015: Streik in der Fläche ausgeweitet

Der Streik im Sozial- und Erziehungsdienst geht in die zweite Woche. Die verhandlungsführenden Zentralgewerkschaften ver.di, GEW und dbb hatten den Streik am 11. Mai 2015 auf sämtliche Bundesländer ausgeweitet. Die Motivation der Tarifbeschäftigten ist ungemindert hoch. Auch in Niedersachsen kamen zu den bisherigen Streikschwerpunkten Hannover und Bremen weitere Städte hinzu: Mit Kundgebungen und Demonstrationen machten vielerorts Erzieher/ -innen, Sozialarbeiter/ -innen, Sozialpädagogen/ -innen und Kinderpfleger/ -innen auf ihr Anliegen aufmerksam. Auch die tarifbeschäftigten Mitglieder der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) unterstützen die Forderungen und sind am unbefristeten Ausstand beteiligt.

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Solidaritätsadresse der GGB: Zum Streik der Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post AG

Für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich

Derzeit stehen die Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG im Arbeitskampf. Ihr Ziel: Eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 Stunden auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB) erklärte sich hierzu solidarisch.

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Streik im Sozial- und Erziehungsdienst: Eltern aktiv in Arbeitskampf einbinden

Für gewerkschaftliche Organisierung einer Eltern-Kinderbetreuung im Streik

Ohne Zweifel: Der unbefristete Streik im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst stellt berufstätige Eltern vor enorme Probleme. Die lassen sich auch nicht einfach weg reden. Allein Appelle an das Verständnis und die Unterstützung der Eltern reichen da nicht mehr aus: Tageweise lässt sich die Betreuung fürs eigene Kind sicher noch regeln. Doch im Falle eines längeren Ausstands könnte die Stimmung bei allem anfänglich geäußerten Verständnis auch schnell in ihr Gegenteil umschlagen. Weiter lesen „Streik im Sozial- und Erziehungsdienst: Eltern aktiv in Arbeitskampf einbinden“